Montag, 23.10.2017, 19:00 bis 22:00 Uhr
Neue Autorität – das Geheimnis starker Eltern

Präsenz in der Erziehung am Beispiel der Neuen Autorität

Der sechsteilige Abendkurs Neue Autorität bietet für interessierte PsychologInnen, TherapeutInnen, LehrerInnen und Eltern eine sehr praxisorientierte Einführung in die Grundlagen der Neuen Autorität. Ziel des Abendkurses ist es, eine neue Haltung zu erleben, zu verstehen und auch einsetzen zu können. Um eben diesen Praxisbezug zu verstärken, werden Beispiele aus dem Arbeits- und Lebensbereich der TeilnehmerInnen bearbeitet und überprüft inwieweit das Werkzeug der Neuen Autorität hier brauchbar ist. Erleben Sie Neue Autorität als hocheffektives zusätzliches Werkzeug in Erziehung zu Hause und Betreuung.
Der Abendkurs besteht aus sechs Einheiten und ist für PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Lebens- und SozialberaterInnen facheinschlägig anrechenbar.

Die Termine des Abendkurses haben folgende Schwerpunkte:
Zweiter Abend: Präsenz in der Erziehung am Beispiel der Neuen Autorität. Was es bedeutet in der Erziehung präsent zu sein. Stufen der wachsamen Sorge, Unterschied zwischen Konsequenz und wachsamer Sorger, wachsame Sorge als Mittel zur Selbstveränderung von Eltern und BetreuerInnen.

Dritter Abend: Die Kunst der Deeskalation. Erziehung gelingt leichter und auch schwierige Verhaltensweisen sind leichter beherrschbar, wenn Sie in der Erziehung Unterstützung haben. Wie Sie sich diese Unterstützung organisieren ist Schwerpunkt dieses Abends. Geübt wird die Durchführung einer sogenannten Unterstützungskonferenz, daneben lernen sie die Grundbegriffe der Deeskalation und was es bedeutet, die Reaktion zu verzögern und das Eisen zu schmieden wenn es kalt ist

Vierter Abend: Ausgleich und Versöhnung statt Strafe und Härte in der Erziehung - zur Rolle des gewaltlosen Widerstands in der Erziehung. Einführung in das Konzept des Gewaltlosen Widerstandes als Mittel der Selbstveränderungen durch Eltern und Darstellung und Überbringen der klaren Position. Verschiedenen Arten des Widerstandes, wie Ankündigung, Telefonrunde, Nachgehen, Sit-In werden diskutiert und praktisch vorgestellt sowie geübt.

Fünfter Abend: Ausgleich und Versöhnung statt Strafe und Härte in der Erziehung. Wenn hoch schwieriges Verhalten auftritt, dann wird nicht nur Schaden an der betroffenen Person angerichtet, sondern auch an der ganzen Familie oder der ganzen Institution. Welche Möglichkeiten der Widergutmachung es gibt und welche Gesten der Versöhnung man setzen kann, davon handelt dieser Teil.

Sechster Abend: Alles wird gut - über die Rolle der Wiedergutmachung in der Erziehung.

Die TeilnehmerInnen erhalten ein Zertifikat des Instituts für Positive Psychologie der Akademie für Kind, Jugend und Familie und des Instituts für Kind, Jugend und Familie.

Zielgruppen:
Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Interessierte

Referent


Dr. Philip Streit, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Systemischer Familientherapeut, Lebens- und Sozialberater, Vorsitzender des Instituts für Kind, Jugend und Familie in Graz.




Einzeltermine: € 40,00 pro Abend

Bei dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den zwei und mehr-Elternbildungsgutschein einzulösen!
Veranstaltungszeiten:
Montag, 09.10.2017, 18:00 bis 21:00 Uhr
Montag, 23.10.2017, 19:00 bis 22:00 Uhr
Montag, 30.10.2017, 18:00 bis 21:00 Uhr
Montag, 27.11.2017, 18:00 bis 21:00 Uhr
Montag, 11.12.2017, 18:00 bis 21:00 Uhr
Montag, 08.01.2018, 18:00 bis 21:00 Uhr
Montag, 15.01.2018, 18:00 bis 21:00 Uhr
Workshop / Kursnummer: 17-387 / fokus