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Theologen im Dialog der Religionen
Themen und Inhalte
Es werden vier Theologen vorgestellt, die in besonderer Weise den Dialog der Religionen angeregt haben und mittragen. Sie sind davon überzeugt, dass in einer Zeit der wirtschaftlichen und der kulturellen Globalisierung auch die Religionen der Welt näher zusammenrücken müssen. Und sie gehen davon aus, dass der Dialog zwischen den Religionen heute wesentlich zur Erhaltung des Weltfriedens beitragen kann und beiträgt.
1. Abend: John Hick "Der Gott aller Menschen" (Do. 25..2.)
John Hick ist anglikanischer Theologe und Religionsphilosoph und lebt in Birmingham. Er engagiert sich seit 60 Jahren für den Austausch zwischen den Religionen und Kulturen. So hat er 1983 den Weltkongress der Religionen in Chicago mitgestaltet. Er stellt die Frage, wie weit der Monopolanspruch des Islam und des Christentums zurückgenommen werden kann und muss, um im Gespräch weiterzukommen. Gleichzeitig versucht er, die christlichen Grundlehren ohne diesen Überlegenheitsanspruch neu zu formulieren.
2. Abend: Raimondo Pannikar: "Das göttliche Geheimnis" (Do. 4.3.)
R. Pannikar ist Inder und katholischer Theologe und Priester, er lehrt in Indien und in den USA. Sein Anliegen ist es, die großen Themen der indischen Religion und des Buddhismus auch im christlichen Glauben bekannt zu machen. Denn er ist davon überzeugt, dass wir Menschen das göttliche Geheimnis nie erfassen können. Denn der Gott aller Menschen ist unendlich größer, als wir denken und glauben können. Wir können davon ausgehen, dass er sich in allen Religionen und Kulturen auf andere Weise offenbart.
3. Abend: Hans Küng: "Dialog der Religionen" (Do. 11.3.)
Der Tübinger Theologe ist der Initiator des weltweit agierenden "Projekts Weltethos", das auch von der UNO und der UNESCO unterstützt wird. Denn er glaubt, dass der Friede in der Welt nur erhalten werden kann, wenn die Religionen mit einander in das lernende Gespräch eintreten, Vor allem das Gespräch zwischen Christen und Moslems scheint dringlich. Es ist möglich, dass sich die Kulturen im lernenden Dialog in kleinen Schritten in ihren moralischen Werten und in den Menschenrechten näher kommen. Auch wenn wir kein einheitliches Weltethos erreichen werden, wir können und in der Grundwerten des Lebens annähern, das hat schon I. Kant so gesehen.
4. Abend: Karl Rahner: "Der anonyme Christ" (Do. 18.3.)
Der Innsbrucker Jesuitentheologe hatte von der Kirchenvätern gelernt, dass viele griechische und römische Werte und Vorstellungen in das frühe Christentum eingeflossen sind. Klemens von Alexandria lehrte, viele Denker wie Sokrates seien schon "Christen" vor Jesus Christus gewesen, nämlich in ihren Wertvorstellungen. Von daher hatte K. Rahner von den "anonymen Christen" gesprochen, die mit starker Überzeugung christliche Lebenswerte verwirklichen, ohne die christliche Glaubenslehren näher zu kennen. Heute folgen weltweit viele Kulturchristen diesem Modell des anonymen Christentums.
1. Abend: John Hick "Der Gott aller Menschen" (Do. 25..2.)
John Hick ist anglikanischer Theologe und Religionsphilosoph und lebt in Birmingham. Er engagiert sich seit 60 Jahren für den Austausch zwischen den Religionen und Kulturen. So hat er 1983 den Weltkongress der Religionen in Chicago mitgestaltet. Er stellt die Frage, wie weit der Monopolanspruch des Islam und des Christentums zurückgenommen werden kann und muss, um im Gespräch weiterzukommen. Gleichzeitig versucht er, die christlichen Grundlehren ohne diesen Überlegenheitsanspruch neu zu formulieren.
2. Abend: Raimondo Pannikar: "Das göttliche Geheimnis" (Do. 4.3.)
R. Pannikar ist Inder und katholischer Theologe und Priester, er lehrt in Indien und in den USA. Sein Anliegen ist es, die großen Themen der indischen Religion und des Buddhismus auch im christlichen Glauben bekannt zu machen. Denn er ist davon überzeugt, dass wir Menschen das göttliche Geheimnis nie erfassen können. Denn der Gott aller Menschen ist unendlich größer, als wir denken und glauben können. Wir können davon ausgehen, dass er sich in allen Religionen und Kulturen auf andere Weise offenbart.
3. Abend: Hans Küng: "Dialog der Religionen" (Do. 11.3.)
Der Tübinger Theologe ist der Initiator des weltweit agierenden "Projekts Weltethos", das auch von der UNO und der UNESCO unterstützt wird. Denn er glaubt, dass der Friede in der Welt nur erhalten werden kann, wenn die Religionen mit einander in das lernende Gespräch eintreten, Vor allem das Gespräch zwischen Christen und Moslems scheint dringlich. Es ist möglich, dass sich die Kulturen im lernenden Dialog in kleinen Schritten in ihren moralischen Werten und in den Menschenrechten näher kommen. Auch wenn wir kein einheitliches Weltethos erreichen werden, wir können und in der Grundwerten des Lebens annähern, das hat schon I. Kant so gesehen.
4. Abend: Karl Rahner: "Der anonyme Christ" (Do. 18.3.)
Der Innsbrucker Jesuitentheologe hatte von der Kirchenvätern gelernt, dass viele griechische und römische Werte und Vorstellungen in das frühe Christentum eingeflossen sind. Klemens von Alexandria lehrte, viele Denker wie Sokrates seien schon "Christen" vor Jesus Christus gewesen, nämlich in ihren Wertvorstellungen. Von daher hatte K. Rahner von den "anonymen Christen" gesprochen, die mit starker Überzeugung christliche Lebenswerte verwirklichen, ohne die christliche Glaubenslehren näher zu kennen. Heute folgen weltweit viele Kulturchristen diesem Modell des anonymen Christentums.
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